Doppelbelastung in Schleiz

von Lukas Trautmann

Die Hitze Schlacht von Thüringen

Um dieser Körperlichen Anstrengung entgegen zu wirken Trainierte ich mit meinem Trainer Mandi ausgiebig auf meine Schwächen hin um diese zu stärken! Danke ebenso für deinen Einsatz und deine Zeit/Nerven mit mir!Zunge raus

Danke ebenso Roman, der mir diese Saison überhaupt ermöglichen konnte und alle die Vorort waren und die Daumen gedrückt haben. (auch vorm Livetiming)

Danke auch an Salomon, die das ganze Team und mich mit den neuen X-Scream Schuh ausstatteten.

Am Donnerstag traten wir die 450km anreise an. Danke auch hier wieder an Andi vom Team LSRT fürs mitnehmen!

Nach 4h angekommen, ging ich runter ins Fahrerlager und die Bikes standen perfekt da! Ich ging früh ins Bett, weil morgen es schon um 8:35 mit dem ersten Freien Training los!

 

Freitag:

Nach dem Täglichen Aufwärmprogramm frühstückte ich ausgiebig um genügend Kraft für die fünf Freien Trainings zu haben.

Die SSP Trainings verliefen alle nach Plan, wir Probierten ein paar Feinheiten am Set Up – welche sich alle Positiv auswirkten. Da ich mit dem SSP Motorrad Entwicklungsarbeiten für Dunlop auch machen musste, und die Jungs aus England Vorort waren, freute mich die Zusammenarbeit umso mehr.

Die Cup Trainings ging ich relativ entspannt an. Ich fand früh einen Rhythmus und das Bike fühlte sich wie immer perfekt an. Danke hier noch mal an meinen Chef Mechaniker Siggi der wirklich bei beiden Bikes die letzten Hundertstel heraus kitzelt!

Am Ende des Tages war es im Cup Platz 2. Und in der SSP Platz 1. !!

Ich war mega Happy und wusste wenn alles passt sogar ein Podest Platz in der SSP in greifweite ist.

 

Samstag:

Nach dem bereits sehr Erfolgreichen Trainings am Vortag gab mir das zusätzliche Energie bei den heißen 35° in der Schleizer Einöde.

Um 9:10 ging es dann los mit dem 1. Quali in der SSP. Bevor es los ging gab es noch ein Team Briefing um die Abläufe zu perfektionieren und wie viele Runden ich machen sollte. Dann ging es los. Nach ein paar Runden auf dem Rennreifen steckten wir dann einen Qualifier und ich konnte mit einer 1:28:1 die 3. Schnellste Zeit in den Asphalt brennen!

Ich war natürlich sehr sehr froh mit der Performance des Teams, des Bikes und meiner. Leider ist mir in der letzten – schnellsten Runde im 3. Sektor ein zu Überrundender Fahrer in die Quere gekommen und kostete mich 0.3 Sekunden. Poleposition wäre zwar schön gewesen aber, That´s racing!!

 

Danach ging es sofort weiter mit dem R6 Cup Quali.

Um Kraft und Energie zu sparen für das Rennen am Nachmittag drehte ich nur vier Runden und fuhr auf Anhieb eine 1:30:9 und sicherte mir Vorab den 2. Startplatz

 

Zum 2. Quali der SSP hatten wir einen ähnlichen Plan. Alles war soweit gut verlaufen, nur die Asphalt Temperaturen waren mittlerweile schon bis auf über 40° angestiegen und wir hatten die Falsche Qualifier Mischung die nicht einmal eine Runde hielt.

All in all war ich mit P4 sehr zufrieden und ich wusste das das Podium in greifbarer Nähe ist.

Am späten Nachmittag ging es dann mit dem 2. Quali des R6 Cups los.

Da ich mit gebrauchten Reifen fuhr und die Asphalt Temperaturen dem Dunlop GP Racer zu schaffen machten riskierte ich nichts mehr und fuhr meinen 2. Platz im Quali nach Hause

 

Das 1. Rennen der SSP verlief nicht ganz nach Plan. Ich erwischte einen guten Start und konnte mit Kerschi im Podest Kampf mitfahren. Jedoch 6 Runden vor Schluss wurden mein Feeling und die Reifen immer schlechter und ich musste abreißen lassen. Am Ende ein sicherer 4. Platz.

 

Sonntag:

Das Rennen im R6 Cup verlief mehr als perfekt. Nach einem nicht Idealen Start wo ich als 4. In die erste Kurve einbog, kam ich dafür als 1. Wieder auf Start und Ziel. Ich hielt die Pace hoch aber hatte noch Reserven. Nach einem Fehler beim Überrunden von Max, meinem Teamkollegen, hatte ich nun einen 4 Sekunden Polster auf die Verfolger Gruppe. Ich verwaltete diesen und gewann das 5. Rennen hintereinander. Wirklich ein Hammer Job von alle Beteiligten!

 

Das 2. Rennen der SSP verlief ebenso wie ein Traum. Nach einem Bomben Start wo meine R6 alle Pferde die sie hatte auf den Aspahlt knallte, bog ich als 1. In die Kurve ein. Nach einem Harten Fight mit Roman Stamm hatten wir uns ein bisschen von den Verfolgern absetzen können und die letzte Runde war eingeläutet. Ich musste Ausgang der Schikane Runter zum Seng gut erwischen um ihn dort eventuell Überhohlen zu können. Leider ließ das der Reifen nicht mehr zu und ich holte mein erstes SSP Podium meines Lebens .

 

Danke an alle die mich in Guten und Schlechten Zeiten unterstützen, ihr seit wirklich die Besten! Oft werden die Rennen nämlich nicht nur auf der Strecke entschieden!

 

In diesem Sinne, bleibt hart am Gas

 

Cya on track,

 

Luky #50

#raceforlife #trauti50

 

 

P.S.: Hier der Bericht in der Speedweek: 

http://www.speedweek.com/idmssp/news/60457/Lukas-Trautmann-(Yamaha)-Erfolg-auf-der-ganzen-Linie.html

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