1. Lauf der CEV in Portimao

von Lukas Trautmann

Achterbahn Portimao

Dann ging es los in das 1. Freie Training und ich war schon sehr gespannt wie es mir gegen die starke Konkurrenz gehen wird. Da wir pro Training 50min Zeit hatten musste man diese wirklich gut einteilen um das Bike auf die Bedingungen an zu passen. Ich machte 3 Stints und nach jeder Änderung fühlte ich mich wohler und wohler.

Nach jedem Training hatten wir ein technisches Briefing, wo alle Techniker, Fahrwerks Spezialisten und „Riders Coaches“ beisammen saßen und wir ließen die Session noch einmal Revue passieren. Ich schilderte meine Probleme und Eindrücke und wir versuchten dann für die nächste Session diese Probleme aus dem Weg zu räumen. Natürlich sind wir alle nur Menschen und wenn es mal ein Schritt in die Falsche Richtung war, weiß man immerhin auch wie es nicht geht J

Im 2. Freien Training arbeiteten wir dann ebenfalls wieder gut und wir brachten mich und das Bike in eine immer bessere Ausgangslage für die Qualis am Samstag. Es gab leider oder zum Glück noch keine Zeitnahme am Freitag.

So ging nun der Freitag zu Ende und ich war voll motiviert für die beiden Qualis am Samstag.

Nach dem Aufwärmen und Dehnen ging es dann los mit dem 1. Quali um 10:00. Das Wetter war wie die letzten 3 Wochen immer sonnig aber nicht zu Warm. Das Bike fühlte sich top an und ich fand schnell einen Rhythmus. Nach ein paar feinen Einstellungen am Bike konnte ich den 9. Platz ergattern. Ich war zufrieden und wir fanden noch ein paar Kleinigkeiten die das Bike und mich noch schneller machen sollten. Nach einem Briefing gingen wir wieder alle Punkte zusammen mit Dario Guiseppetti und Manuel Hernandez durch und Filterten die Haupt Probleme heraus.

Dann ging es ins Finale Quali. Der Asphalt war ein bisschen wärmer geworden was dem Bike leider nicht zu Gute kam. Ich hatte zwar einen besseren Rhythmus, konnte aber leider meine Best Zeit nicht verbessern. Am Ende war er der 12. Platz und ich war so halbwegs zufrieden, da ich ja nie der beste Qualifier war.

Für den Rennsonntag änderten wir noch einiges was ich im Warm-Up testen sollte.

Dann ging es wieder mit einem Morgendlichen Aufwärmen los und ich war gespannt wie sich das Bike nun anfühlte.

Nach ein paar Runden merkte ich das die Stabilität auf der Bremse und beim Einlenken doch um einiges besser war und ich war zuversichtlich für die beiden Rennen.

Rennen 1:

Nach einem guten Start und einer Actionreichen 1. Runde  konnte ich den Stürzen ausweichen und kam hinter Jesko aus der ersten Runde zurück. Ich fühlte mich relativ wohl und schaute das ich meine Pace so hoch wie möglich hielt. Dies gelang mir auch relativ gut und ich konnte meine Position bis zum Ende halten.

Rennen 2:

Nach einem nicht perfekten Start ging es dann wieder auf die 17. Runden Jagd. Ich fühlte das das Bike jetz nicht mehr so top war und kämpfte die Gesamte Zeit mit Chesaux um Platz 7.Leider konnte ich in der letzten Runde nicht mehr Attacke gehen weil ich einfach keine Traktion am Hinterrad hatte.

Ich denke nichts des tu trotz war es ein gelungener Einstand in die CEV Repsol, das Niveau ist doch sehr hoch und ich freu mich schon sehr auf Valencia.

 

Danke an Georg Räth und alle anderen Supporter die das alles hier möglich  gemacht haben

 

 

Cya on track,

 

Luky #50

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