Oschersleben

von Lukas Trautmann

Hey Leute!!

Wie bereits in Zolder ging es gegen 14:00 am Donnerstag los. Da Papa keine Zeit hatte bin ich mit meinem Freund/Mechaniker Dieter unterwegs gewesen. 

Nach packenden sieben Stunden waren wir um 23:00 angekommen und die Box war bereits von Team Freudenberg eingerichtet. Das Bike stand wieder Top dar und "Megan" war bereit um die Strecke gejagt zu werden. Freitag um 13:20 ging es dann los mit dem Ersten Training. Ich wärmte mich gut auf und dann gings los in mit dem Freien Training. 

Da ich zum Training mit einer anderen Yamaha R6 unterwegs bin, musste ich mich wieder ein bisschen auf die Cup Dunlops einstellen und ebenso auf die andere Sitzposition. 

Nach ein paar Runden fühlte ich mich gleich wohl und beendete das 1. Training auf Platz 2.

Danach änderten wir das Set Up noch ein bisschen um das Bike fürs Rennen möglichst perfekt abzustimmen. Wir analysierten die Daten und fanden ein paar Ideen für das 2. freie Training. 

Zum 2. Freien Training ging es dann los mit einem neuen Satz Reifen. Die Änderungen wirkten sich gut aus und wir fanden eine gute Basis für die Qualis am Samstag. Am Ende war es wieder Platz 2.

Am Samstag war das Bike nun auf einem Stand, um die Top Zeiten zu fahren und es ging um 10:20 mit dem Ersten Quali los. Mein Teamkollege Max und ich hatten schon gezeigt mit welcher Pace wir fahren konnten und es wechselte sich ab, wer die Spitze übernahm. Am Ende hatte er wieder um einen Hauch die Nase vorne, und ich wusste was ich zu tun hatte im 2. Quali. 

Im 2. Quali fuhren ich Max und ich im Team. Da wir einen ähnlichen Speed hatten ergänzte sich das perfekt und wir fuhren Top Zeiten. Am Ende hatte ich um 0.084 die Pole erobert und stand somit das Erste mal dieses Jahr auf Pole. Wir änderten dann auch nichts mehr am Bike und fuhren mit diesem Set Up das Rennen.

Am Sonntag wurde es dann ernst. Um 14.30 öffnete die Boxen Gasse und ich fuhr die In-Lap zur Startaufstellung. Dort warteten bereits die Mechaniker mit den Reifenwärmern, da es sehr Windig war, mussten wir diese schnell anlegen um die Temperatur nicht aus dem Reifen zu verlieren. 

Dann ging es los: Die Ampel ging aus und hatte einen super Start und fuhr als 1. in die Kurve. Max und ich konnten und bereits früh vom Feld lösen und hatten eine gute Pace. Wir kamen zwar an die Quali Zeiten nicht heran, weil der Wind stark zugenommen hatte aber am Ende reichte es zum Sieg. Max attackierte ein paar mal doch ich konnte immer Kontern. 

Ich war unglaublich happy zum dritten mal hintereinander die Österreichische Hymne zu genießen und freue mich auf das nächste Rennen am Nürburgring dieses Wochenende. Danke an das Gesamte Team Freudenberg so wie allen Unterstützern ohne die das nicht möglich währe!! 

Cya on Track,
Luky #50

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