Saison Finale CEV Repsol Valencia

von Lukas Trautmann

Freitag:

Dann ging es um 7:00 los fürs FP1. Das Wetter war sehr wechselhaft und wir warteten erst einmal ab. Dann nach ca. 15min ging es los. Es waren Mischverhältinisse auf der Strecke doch ich konnte mich gut einrollen. Die Änderungen am Bike waren auch schon bei dieser Pace spürbar und am Ende der Session hatten wir ein Briefing über die neuen Eindrücke. Jedoch sind bei diesen Bedingungen genaue Aussagen sehr schwierig, weil eben die Pace und das Wetter nicht sehr aussagekräftig waren.

Für das FP2 war das Wetter einen Hauch stabiler und ich fühte mich halbwegs wohl auf dem Bike. Das größte Problem war immer beim Einlenken in die Kurve das ich die Linie kaum halten konnte weil das Vorderrad andauernd weg-stempelte. Mir war es jedoch wichtig viele Runden auf dem Bike zu machen um das Feeling und die Eindrücke so konkret wie möglich zu schildern. Wir änderten viele Dinge doch leider fehlte der Grip beim Beschleunigen und das Vorderrad wurde ebenso nicht besser.

Jedoch war ich zuversichtlich fürs 1. Quali und hoffte, dass die Äderungen am Freitag sich am Sonntag auswirken konnten.

Samstag:

Nach ein paar Runde fühlte ich wie extrem schwer sich das Bike einlenken ließ und wie meine Plomben durch das Stempeln am Vorderrad locker wurden. Ich fuhr zurück in die Box und schilderte dem Team die Probleme und sie machten ein paar Änderungen, jedoch ohne Erfolg. In den letzten Minuten versuchte ich noch zu Pushen und in Kurve 1. musste ich leider den Asphalt küssen. Das Bike war nicht allzu stark beschädigt jedoch war die Session zu Ende. Für das 2. Quali war ich wieder voll motiviert. Nach einer Gründlichen Analyse sollte das Bike nun wesentlich besser funktionieren und ich gab wieder alles. Leider wurden die Probleme nur eine Spur besser aber ich konnte alles in die letzte Runde legen und sicherte mir so doch noch den 12. Startplatz

Am Sonntag war es wieder sehr windig aber die Verhältnisse schienen doch um einiges besser wie an den Tagen zuvor. Im Warm-Up probierten wir noch etwas am Bike und ich fand relativ schnell einen guten Rhythmus. Dann ging es los. Ich war schon sehr gespannt wie sich das Bike über 19. Runden anfühlt. Dann ging die Ampel aus. Ich erwischte einen guten Start und war bereits in der ersten Runde auf P7. Ich pushte was ging aber leider nach der 4. Runde merkte ich wie der Grip am Hinterrad so extrem abbaute das ich dachte ich fuhr mit einem Platten durch die Gegend. Der Exit aus jeder Kurve glich mehr einem Rodeo ritt als einer Moto2 und ich schaute das ich das Ding ohne es wegzuhauen über die Bühne brachte.

 

Alles in allem waren die Rennen in der Spanischen Meisterschaft sehr lehrreich und ich konnte mir sehr viel mitnehmen. Durch harte Arbeit und Engagement kann man dort sehr viel erreichen und die Konkurrenz ist wirklich Hammer hart. Nichts des tu trotz Blicke ich positiv in die Zukunft – wer  weiß was sie bringt.

Auch hier an dieser Stelle noch mal ein riesen DANKE an Georg Räth der mir die Einsätze ermöglichte und an alle anderen Gönner, Freunde und Sponsoren. Ohne euch wäre dieses ganze Projekt 2014 nicht möglich gewesen.

 

In diesem Sinne,

 

Cya on track,

 

Luky #50

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